Das Bachelor-Studium dauert 36 Monate und ist ein vollwertiger Hochschulabschluss. Im Anschluss kann ein Masterstudium aufgenommen werden. Der Bachelor ist ein international bekannter akademischer Grad. Die Umstellung der Diplom- und Magisterabschlüsse auf Bachelor und Master im Rahmen des sog. Bologna-Prozesses bringt eine flexiblere Gestaltung des Studierens mit sich, eine stärkere Praxisorientierung und eine kürzere Studiendauer. Die Vergabe von Credit Points (ECTS-Punkte, European Credit Transfer and Accumulation System) ist ein einheitliches System für die Bewertung und Anrechnung von Studienleistungen.
Die Steinbeis-Hochschule bietet seit ihrer Gründung 1998 Bachelor- und Masterabschlüsse an – noch bevor der Bologna-Vertrag dies verlangte. Aus guten Gründen: Die Bachelor- und Masterstudiengänge sind als berufsbegleitende, praxisorientierte Studiengänge attraktiv und studierbar.
Das duale Studienkonzept: Projekt-Kompetenz-Studium
Die Verzahnung von Wissenschaft und Praxis steht im Mittelpunkt des Steinbeis-Studiums. Jeder Student führt ein Projekt in seinem Unternehmen bzw. seiner Organisation durch. Ein nahtloser Wissenstransfer in die unternehmerische Praxis ist gesichert. Die Hochschule betreut das Projekt wissenschaftlich und individuell.
1. Projektmanagement im realen Unternehmen
Der Student wählt in Abstimmung mit seinem Arbeitgeber ein Projekt, das dem Unternehmen einen messbaren Mehrwert liefert. Ein Marketingkonzept für einen kleinen Handwerksbetrieb oder die Personalentwicklung für einen international agierenden Konzern sind Beispiele für die Bandbreite studentischer Projekte.
2. Die unternehmerische Praxis
Alle Studiengänge setzen bewusst auf die praxisnahe, ergebnisorientierte Vermittlung von wissenschaftlich fundierten Lehrinhalten. Fallstudien helfen den Studierenden, betriebswirtschaftliche Tools am praxisnahen Beispiel durchzuspielen. Regelmäßige Präsentationen trainieren die kommunikativen Fähigkeiten.
3. Studium und Beruf verbinden
Die effiziente Verbindung von Präsenzseminaren und selbstgesteuerten Lernphasen ist sorgfältig austariert und individuell bestimmbar. Der Student fehlt dem Unternehmen nur wenige Tage im Jahr. Die flexible Gestaltung des modularen Studiums ermöglicht es, versäumte Seminare innerhalb der Regelstudienzeit nachzuholen.